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5 Tipps für den perfekten Berufseinstieg

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich über Studien zu dem perfekten Bewerber geschrieben. In diesem Beitrag geht es um die Implikationen dieser Studien für den perfekten Berufseinstieg. Mit diesen fünf Tipps erhöhst du die Chancen auf deinen Traumjob.

Mach nicht irgendeinen Nebenjob:

Mit einem passenden Nebenjob sammelst du relevante Arbeitserfahrung. So kannst du herausfinden, ob dein vermeintlicher Traumarbeitgeber zu dir passt oder ob es dir zeigt was du auf jeden Fall nicht dein Leben lang machen möchtest. Wenn du schon genau weißt bei welchem Arbeitgeber du später arbeiten willst, dann erhöhen sich deine Job-Chancen enorm, wenn du dort bereits als Praktikant oder Werkstudent tätig warst.

Außerdem rundet es dein Bewerberprofil zusätzlich ab. Mit bewusst gewählten Nebenjobs kannst du erste relevante Berufserfahrung vorweisen. Das macht sich nicht nur gut in deinem Lebenslauf, sondern hilft dir auch im Interview und späterem Beruf auf gemachte Erfahrungen zurückzugreifen.

Ein nicht ganz unwichtiger, aber selten erwähnter Punkt ist, dass du als Praktikant oder Werkstudent Fehler machen darfst. Fachliche, aber vor allem auch Fehler in der Kommunikation und im Verhalten passieren eben und das ist deinen Vorgesetzten auch bewusst. Nutze die Zeit Erfahrungen zu machen um mit einem anderen Selbstverständnis an deine Bewerbung und an Jobinterviews herangehen zu können.

Geh ins Ausland:

Auslandserfahrung ist weniger Recruitern wichtig als man vermuten mag. In der Studie JobTrends 2017 sind es gerade einmal 37% die Auslandserfahrung unbedingt fordern. Dennoch kann ein Auslandssemester oder -praktikum enorm bereichernd wirken. Sich mit einer fremden Kultur und fremden Menschen auseinander zu setzen erfordert Mut und Durchhaltevermögen. Wenn man sich aber der Situation stellt und Gewohnheiten ablegt, lernt man tatsächlich eine Menge über sich selber und wie man mit ungewohnten Situation umgeht. Dazu kommt, dass man die fremde Sprache viel besser lernt als in einem Sprachkurs.

Neben der persönlichen Erfahrung, kann man seine Team- und Kommunikationsfähigkeit auf die Probe stellen. Da eine intensive Auslandserfahrung einem neue Blickwinkel, Denkansätze und nicht zuletzt persönliche Erfahrung samt Reifeprozess ermöglicht, empfehle ich euch: Geht ins Ausland, wenn es finanziell und zeitlich irgendwie möglich ist.

Erstelle dir ein Profil bei Xing und LinkedIn:

Dieser Punkt ist wohl am einfachsten umzusetzen und gleichzeitig ein sehr wichtiger Faktor, um seine Chancen bei einer Bewerbung zu erhöhen. Über diese Webseiten erhält man teilweise schon währen des Studiums ein Jobangebot. Außerdem halten laut der Studie 63,6 % der Recruiter ein Profil auf diesen Webseiten für einen wichtigen Bestandteil einer Bewerbung. Nicht zu unterschätzen ist auch das Netzwerk, welches du auf diesen Seiten aufbaust.

Xing ist auf dem deutschen Markt sehr stark verbreitet. LinkedIn ist eher international ausgerichtet, hat in den letzten Jahren aber in Deutschland sehr zu Xing aufgeholt. Ein Profil auf beiden Netzwerken kann nur empfohlen werden.

Auch hier gilt: Vielleicht ermöglicht dir dein Profil auf diesen Businessnetzwerken nicht direkt deinen Traumjob, aber es wird dich auf jeden Fall weiterbringen. Ebenso gilt: Vitamin B ist alles, also nicht lange überlegen, machen.

Erstelle erstklassige Bewerbungsunterlagen

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance.
75% aller Recruiter sehen sich den Lebenlauf eines Bewerbers zuerst an. 99% halten Ihn für wichtig bis sehr wichtig. Daher sollte großen Wert auf den Lebenslauf aber auch auf die gesamten Bewerbungsunterlagen gelegt werden. Heutzutage gibt es online viele Tools die dich dabei unterstützen. Auf lebenslauf.com etwa erhälts du vordesignete Vorlagen für Anschreiben und Lebenslauf und auf vielen Karrieremessen kannst du deine Bewerbungsmappen kostenlos überprüfen lassen. Mit erstklassigen Bewerbungsunterlagen erhöhen sich deine Einstiegschancen weiter.

Hol dir Referenzen:

Eines der wichtigsten Bestandteile einer Bewerbung sind, laut der Studie der Universität Bamberg, deine Referenzen. Lass dir also unbedingt für jedes Praktikum oder Nebenjob ein qualifiziertes Arbeitszeugnis aushändigen. Auch bei sehr kurzen Arbeitsverhältnissen hast du nach Beendigung Anspruch auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis (Landesarbeitsgericht Köln, 4 Sa 1485/00).

Arbeitszeugnisse geben dem Recruiter eine zusätzliche Möglichkeit dich und deine Fähigkeiten einzuschätzen, ohne dich persönlich zu kennen. Besonders fehlende Arbeitszeugnisse können Fragen aufwerfen. Achte jedoch darauf, dass das Zeugnis auch wirklich deine guten Leistungen widerspiegelt. Dank der Zeugnissprache ist es gar nicht so einfach die richtige Bedeutung bestimmter Sätze zu verstehen. Falls du dir unsicher bist, kannst du dein Zeugnis bei uns bewerten lassen.

5 Tipps für den perfekten Berufseinstieg
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